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Genmab "reduce"


06.03.2003
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Die Analysten vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktie von Genmab (WKN 565131) unverändert mit „reduce“ ein.

Die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Nettoverlust habe rund 43 Millionen Dänische Kronen unter den Prognosen gelegen, da Gemab nach dem Misserfolg seines Rheumaproduktes HuMaxCD4 Ende 2002 beschlossen habe, das Vorhaben einer eigenen Antikörperproduktion aufzugeben. Ein weiteres Rheumaprodukt befinde sich derzeit in der zweiten Testphase und man rechne damit, dass das Medikament 2009 auf den Markt komme. Der Cash-Bestand habe 1,4 Milliarden Kronen betragen. Bei einem Cash-Burn von 308 Millionen Kronen 2002 habe das Unternehmen genug Geld bis Mitte 2007.

Für einen Medikamententwickler wie Genmab aber seien die Ergebnisse nur von bedingter Bedeutung, solange das Unternehmen genug Cash habe, um auch schwierige Zeiten zu überleben. Derzeit würden sich bei Genmab allerdings nur vier Antikörpermittel in frühen klinischen Testphasen befinden und die Pipeline des Unternehmens sei noch immer klein. Die Mehrzahl der Medikamente, zu denen Genmab bisher Informationen ausgegeben habe, würden sich noch in vorklinischen Phasen befinden und könnten daher nicht in die Bewertung miteinbezogen werden. Die Visibilität bleibe weiterhin gering.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt bei ihrer Empfehlung die Aktie von Genmab zu reduzieren.


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